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Frühjahr 2021

Lehrbuch Geragogik
in 2. überarbeiteter Auflage

Bundesministerin a. D. Prof. Dr. DDr. h. c. Ursula Lehr schrieb zum Erscheinen der ersten Auflage 2010: "Es ist wirklich ein Lehrbuch erster Klasse, umfassend, kritisch, didaktisch sehr geschickt aufgebaut. Ich hoffe, es findet die Verbreitung, die es verdient… ich werde es auf jeden Fall immer wieder empfehlen." Das bewährte Standardwerk der Geragogik wird im Frühjahr 2021 in 2. überarbeiteter Auflage erscheinen – unter veränderter Autorenschaft:

Bubolz-Lutz, E., Engler, S., Kricheldorff, K. & Schramek, R. (2021): Geragogik. Das Lehrbuch. Kohlhammer, Stuttgart



2020

Kritisches zum Mangel an Strukturentwicklung für Bürgerengagement

Bürgerschaftliches Engagement im Kontext von Älterwerden und Pflegen hat seinen Platz immer noch nicht gefunden. Obwohl mit Jahrhunderte alter Tradition – dem nachbarschaftlichen Kümmern um Kranke und Alte – existiert es heute von der Öffentlichkeit kaum mehr bemerkt. Im wohlfahrtsstaatlichen Denken scheint die Eigeninitiative von Bürgern kaum mehr notwendig. Die „Hilfen im Alltag“, von den Pflegekassen finanziert, scheinen den Bedarf abzudecken. Allein in Krisenzeiten – wie jüngst in der sog. Flüchtlings- und derzeitigen Coronakrise – zeigt hier die Bürgergesellschaft „Flagge“ und übernimmt fraglos und spontan dort notwendige Aufgaben, wo „Not am Mann“ ist und staatliche Hilfe nicht „in die Gänge kommt“. Aber wie wir gerade an diesem Beispiel sehen: Sobald die aktuelle Notlage behoben scheint, rücken wieder andere Anliegen in den Fokus, das Engagement ebbt ab. So zeigt sich bürgerschaftliches Engagement zwar reaktionsschnell und flexibel, aber nicht auf Dauer handlungsfähig. Dies trifft in besonderer Weise für solche Bereiche zu, die weniger „salonfähig“ sind: Älterwerden und Pflegen gehören dazu. Laut Freiwilligensurvey (2014/2017) sind nur 2,5 % der Engagierten explizit in diesem Feld (Gesundheitsbereich) tätig.

Dieser Beitrag stellt kritische Fragen bezüglich solcher Entwicklungen und fordert ein stärkeres Engagement der Politik für den Auf- und Ausbau von vernetzen Strukturen für Bürgerengagement.

Elisabeth Bubolz-Lutz (2020): Kompetenzentwicklung im Engagementbereich „Älterwerden und Pflegen“ – aktuelle Erkenntnisse und notwendige Veränderungen, Newsletter für Engagement und Partizipation in Deutschland, Bundesnetzwerk Bürgerengagement/ BBE, 19/2020 (26.09.2020), S. 1 – 10

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2019

Neugierig bleiben. Bildung und Lernen im Alter

Bildung ist eine lebensbegleitende Aufgabe, die bis ins hohe Alter reicht. Sie trägt dazu bei, das eigene Leben zu gestalten, zu erleichtern und zu bereichern, die Eigenständigkeit zu erhalten sowie Beziehungen zu knüpfen und zu pflegen. Dazu brauchen wir Offenheit für Neues und die Bereitschaft, sich auch im Alter immer wieder auf neue Wege und Inhalte des Lernens einzulassen. Die Nutzung neuer Technologien gehört ebenso dazu wie das Lernen für ein erfüllendes Engagement oder eine neue berufliche Tätigkeit. Dazu ermutigt diese handliche Veröffentlichung. Die BAGSO-Broschüre Nr. 52 gibt einen Einblick in die Bandbreite des Lernens im Alter – leicht verständlich und ansprechend gestaltet.

2. überarbeitete Auflage 2019, BAGSO, Bonn. Publikation Nr. 52. Autoren: Dr. Markus Marquard, Zentrum für Allgemeine Wissenschaftliche Weiterbildung (ZAWiW), Ulm Prof. Dr. Elisabeth Bubolz-Lutz, Forschungsinstitut Geragogik, Düsseldorf

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2018

Technikbegleitung - Aufbau von Initiativen zur Stärkung der Teilhabe Älterer im Quartier

Die Idee der Technikbegleitung ist leicht nachvollziehbar: Speziell auf das Engagement vorbereitete freiwillige „Technikbotschafter/innen“ zeigen interessierten Älteren, die auch in ihrem Quartier wohnen, wie technische Geräte und digitale Medien sich handhaben lassen – in Einsteigerkursen, in Sprechstunden oder zu Hause. Die Technikbotschafter/innen selbst sind technisch versierte Freiwillige, die Erfahrungen in der Nutzung moderner Technologien und digitaler Medien gesammelt haben. Sie schließen sich zu Initiativen zusammen, sind telefonisch erreichbar und im Quartier aktiv. Wenn nötig, kennen sie auch professionelle Dienstleister, die weiterhelfen können, wenn ein Anliegen ihre Zeit und ihr Können übersteigt. Technikbegleitung kann aber auch in eine professionelle Tätigkeit integriert werden – etwa wenn Pflegefachkräfte oder hauswirtschaftliche Betreuungskräfte als „Techniklosten“ auf das Angebot der freiwilligen Technikbotschafter/- innen verweisen. Das Motto der Technikbegleitung gilt für beide: „Niemand soll durch’s Netz fallen.“ Denn Technik kann das Leben bereichern und auch hilfreich sein, wenn Einschränkungen das Leben schwerer machen. Die Profilentwicklung von Technikbegleitung ist auf die Ziele der Entwicklung von Technik- und Medienkompetenz sowie Vermittlungskompetenz hin ausgerichtet. Das Buch gibt Einblicke dazu, wie Freiwillige sich auf ihr Engagement vorbereiten und Technikbegleitung lernen und später in der Praxis umsetzen können.

Elisabeth Bubolz-Lutz & Janina Stiel (2018): Technikbegleitung – Aufbau von Initiativen zur Stärkung der Teilhabe Älterer im Quartier, Handbuch 5, Dortmund

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2018

Handbuchreihe in 5 Bänden
„Ältere als (Ko-)Produzenten von Quartiersinitiativen. Impulse aus dem Projekt QuartiersNETZ“

Die Handbuchreihe richtet sich an Interessierte und Fachkräfte aus Kommunen, Wohlfahrtsverbänden und Organisationen, die sich mit Quartiersentwicklung für ein gutes Leben im Alter beschäftigen: real und digital. Die hier vorgestellten Erkenntnisse und Erfahrungen beziehen sich auf das vierjährige Modellprojekt (2014 – 2018) QuartiersNETZ.

„Keiner soll durch’s NETZ fallen“ – mit dieser Zielsetzung hat das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Forschungs- und Entwicklungsprojekt „QuartiersNETZ – Ältere als (Ko-)Produzenten von Quartiersnetzwerken im Ruhrgebiet“ im kommunalen Kontext Strategien entwickelt und erprobt, die Menschen ein selbstbestimmtes Leben im Alter in der gewohnten Umgebung ermöglichen. Mithilfe von Angeboten zur Teilhabe und Beteiligung sowie zur Vernetzung im Quartier als auch durch die Nutzung neuer Technologien und digitaler Medien sollte die aktive gesellschaftliche Teilnahme am Quartiersleben verbessert werden, insbesondere auch für zurückgezogen lebende Ältere. Entwickelt wurden neue Strategien und Produkte, die auch nach Projektende weiter nutzbar sind und die das Verbleiben von Älteren in der eigenen Häuslichkeit durch die Förderung von Mitwirkung und Mitbestimmung unterstützen sollen. Dabei wurden Strukturen im Stadtgebiet von Gelsenkirchen, aber auch darüber hinaus im Ruhrgebiet aufgebaut.

Die Erkenntnisse sind interessante und übertragbar – sie sind unter jeweils speziellen Perspektiven gut lesbar aufbereitet:

Handbuch 1 Miriam Grates, Annette Krön & Harald Rüßler: Stadtquartiere – Rahmenbedingungen verstehen und Ausgangssituation erfassen ISBN: 978-3-9820154-0-8 (print), 978-3-9820154-5-3 (PDF)

Handbuch 2 Uwe Fachinger, Mareike Mähs & Tanja Michalik (Hrsg.) Dienstleistungsstrukturen und Versorgungsprozesse im Quartier ISBN: 978-3-9820154-1-5 (print), 978-3-9820154-6-0 (PDF)

Handbuch 3 Elisabeth Heite & Harald Rüßler (Hrsg.) Quartiersnetzwerke mit Älteren entwickeln ISBN: 978-3-9820154-2-2 (print), 978-3-9820154-7-7 (PDF)

Handbuch 4 Andreas Diepenbrock, Jonas Sorgalla & Sabine Sachweh (Hrsg.) Partizipative Technikentwicklung – Methodik und Umsetzungsbeispiele ISBN: 978-3-9820154-3-9 (print), 978-3-9820154-8-4 (PDF)

Handbuch 5 Elisabeth Bubolz-Lutz & Janina Stiel Technikbegleitung – Aufbau von Initiativen zur Stärkung der Teilhabe Älterer im Quartier ISBN: 978-3-9820154-4-6 (print), 978-3-9820154-9-1 (PDF)

Elisabeth Bubolz-Lutz (Forschungsinstitut Geragogik) & Sabine Sachweh (Fachhochschule Dortmund) Hrsg. 2018: Handbuchreihe „Ältere als (Ko-)Produzenten von Quartiersinitiativen. Impulse aus dem Projekt QuartiersNETZ“; 5 Bände

Zum Download aller 5 Bände

© Prof. Dr. Elisabeth Bubolz-Lutz
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